Juli 2010
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CARPE DIEM

A Captain`s Log

  • Allgemein (8)
  • Das halbe Jahr ist schon vorbei

    … und was haben wir damit gemacht? Nein, gar nicht philosophisch gemeint; eher ganz pragmatisch. Manchmal ist so ein Blick zurück wirklich erleuchtend, zumindest, wenn man wirklich ‘ne ganze Menge erlebt hat. Wenn ich zurückschau - auch wenn ich weit lieber nach vorne sehe - dann macht mich das sehr DANKbar. Es kommt mir vor, als wäre ich dabei eine Kurve zu leben. Es ändert sich was - ich bin noch nicht ganz sicher worauf das ganze rausläuft, aber ich bin sehr gespannt und freue mich and er Bewegung. Ich bemerke dadurch nur allzu deutlich dass ich LEBE!


    Fortsetzung Rückblick

    Um einen Eindruck zu geben von den verschiedenen Erlebnissen hier eine kurze Zusammenfassung:

    * Eine Trauung von Manu und Andreas in einer der größten Chemitzer Kirchen mit mehr als 300 Teilnehmern

    *  Klausurtagung mit den Ältesten unserer Gemeinde, Gebetstage mit anderen verantwortlichen Leitern für unsere Stadt, Klausurtagung mit den Kollegen der Ostdivision

    * Arbeit an dem Buch, an dem ich schon viel zu lange schreibe, das aber wohl in diesem Jahr rauskommt
    *  Vorbereitungen auf einen TV-Live-Gottesdienst im August mit dem ZDF

    * Eine sehr schmerzhafte Operation am Kiefer
    * Mitarbeit an den Überlegungen von ProChrist 2009 (in CHEMNITZ!)

    *  Ein WUNDERSCHÖNER Jahresurlaub in Frankreich teilweise nur mit meiner Frau, teils mit unseren Kindern.

    * Eröffnung einer Ausbildungsstätte für Theologie in unserer Stadt zusammen mit anderen Pastoren und Leitern

    * Dienste in 15 verschiedenen Stadten und 12 verschiendenen Denominationen (Kirchen) und Werken
    * Nicht zu vergessen die vielen verschiedenen so originellen und mich bereichernden Menschen

    Aber neben all diesen für mich so wertvollen Erfahrungen bleibt mir noch eine sehr wichtige Lehre in Erinnerung.

    So vieles in meinem Leben hat einen “dienstlichen” Charakter; und manche Fragen mich, wo bleibt da Zeit für mich und meine Familie. Meine Antwort war immer. “Das ist nur eine Frage der Einteilung und der Prioritätensezung.”

    Richtig, aber in mir hatte sich auch ein dienstliches Christsein breitgemacht.

    Irgendwann sprach Gott mich ziemlich direkt an und sagte so etwas wie: “Bete DU mich an! Ich liebe dich doch auch nicht als ‘Diener Gottes’, sondern als Frank. Also begegne mir doch als Person und nicht in deiner Funktion.” Und das hat gesessen; nicht, daß ich überhaupt keine persönliche Beziehung gehabt hätte Aber doch war diese im Verhältnis zu meiner dienstlichen Frömmigkeit verschrumpelt.

    Inzwischen habe ich daran gearbeitet und erfreue mich an ganz neuen Blickwinkeln. Und doch bin ich noch nicht fertig.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden!


    Rückblick

    Wie man sieht, bin ich nicht der geborene Blogger. Ganz schön lange her, das ich hier war, aber jetzt will ich ein wenig erzählen, was meine letzten Wochen geprägt hat - vielleicht auch abgehalten hat in aller Ruhe hier Zeit zu investieren. Ich brauche immer noch Überwindung in diese technische Welt einzutauchen.

    Wenn ich also zurückschaue, dann tue ich das mit einem dankbaren Blick. Zum einen, weil eine Menge wirklich tolle Sachen passiert sind, und mein Leben sehr reich beschenkt ist. Zum anderen eben auch WEIL einige dieser vielen Sachen vorbei sind, weil sie sehr intensiv waren und Zeit und Kraft gekostet haben. Da waren Begegnungen von so vielfältiger Art wie man es sich nur vorstellen kann. Ich bin Menschen aus mindestens 20 Ländern begegnet und habe einige Länder bereist. Zudem durfte ich in den unterschiedlichsten Gemeinden und Kirchen predigen oder Vorträge halten, und jedes Mal bin ich wahrscheinlich der bereichertste an dem jeweiligen Event.

    Zudem ist es so herrlich, wie unterschiedlich die Begegnungen sind, die ich privat und dienstlich machen darf. Zum einen sind da die Leute mit denen ich immer wieder im Alltag zu tun habe: Die Kinder und Jugendlichen, die in unsere Einrichtung kommen und Leute, die ganz am Ende ihrer Kräfte und Hoffnung leben. Auf der anderen Seite begegne ich den unterschielichsten Pfarrern und Pastoren, Politikern und anderen scheinbar “wichtigen” Leuten.


    Es beginnt zu rutschen …

    ich kann mich kaum noch halten in diesem Jahr. Ja, es ging sehr schnell … und schon ist es kaum noch ein Teil von mir. Die Festtage sind “gewichtsmäßig” bei mir hängengeblieben und zu tun gibt es nicht mehr viel. Da darf man es nochmal klingen lassen - ausklingen!

    Es war ein gutes Jahr, wenn auch garantiert nicht das einfachste. Alle Sender bringen zur Zeit Rückblicke. Wenn ich mich frage, was hängen bleibt, dann sind das die folgenden Erinnerungen:

    - ich durfte 4 mal nach England reisen und viele tolle Menschen kennenlernen

    - ich habe mich ganz neu kennengelernt (Identität)

    - wir haben einiges NEUE erlebt …. und ich liebe NEUES
    ……. (”Heckert”, KickOff, IGW … wer genaueres wissen will, fragen hilft) …….
    - mein Sohn und ich haben ein WM-Spiel von Deutschland live besucht (”WOW!”)

    - mein bester Freund und ich haben zusammen die Türkei bereist

    - UND: Gott hat seine Hand deutlich bewahrend im Spiel,
    ……. sonst wäre vieles weit ätzender und fieser ausgegangen

    DANKE!!!


    In die weite Welt hinaus

    Da geht er hin .....

    “Da geht er hin”

    Das Jahr 2006 hatte es ganz schön in sich. Und es scheint, als wäre das eine Zäsur. Vieles wird neu geordnet. Anderes hat sich gefestigt und bestätigt. Unter anderem habe ich diesen Blogg zwar begonnen, aber erst jetzt beginne ich ihn zu begreifen und zu benutzen. Seid also gespannt - genauso wie ich, wie sich das entwickelt.

    Auf zu neuen Horizonten!


    Mein Leben im Jahr 2007

    Sehr spannend! Da habe ich vor einigen Tagen meine Termine für das kommende Jahr mal zusammengetragen und festgestellt, daß da schon eine ganze Menge drinn ist in dem jetzt noch “kommenden” Jahr. Ich bin nicht gerade der, der zu sehr in der Zukunft lebt, aber ich habe in den letzten Jahren immer wieder bemerkt, welche Kraft darin steckt, wenn man auf etwas zulebt - Ziele setzt und danach strebt.

    Wen es interessiert, was ich so treibe im nächsten Jahr, und wann ich wo und wo eben nicht erreichbar bin, der findet in den nächsten Tagen eine Seite mit den Jahresdaten auf dem Blogg.


    3 Es ist soweit - May the blogg begin!

    Was für eine schwere Geburt - aber es ist geschafft!


    Wer bin ich?

    Um nicht gleich ins philosophische abzurutschen, einige Intros zu meiner Person:

    Frank Heinrich, 42

    Seines Zeichens Heilsarmeeoffizier (Geistlicher) im Rang eines Kapitäns (deshalb “Captain’s Log”)

    Familie 1 012.jpg

    Hier meine Familie - David, Mucki, Frank, Irina, Regina, Janine
    Ich werde mich in den nächsten Tagen zusammen mit meiner Familie vorstellen, doch heute ist mir das noch zu hoch - bin am lernen.

    Liebes Tagebuch (Blogg) sei ganz lieb gegrüßt - bis bald!


    1 Hallo Welt!

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